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Ollas für die Garten Bewässerung selber machen
Bewässerung Garten

Tomaten (fast) ohne Gießen | Ollas zur Beet-Bewässerung selber machen

Bisher habe ich meine Tomaten über Tropfschläuche bewässert. Das funktioniert auch gut, der Aufbau und Anschluss ist aber für Anfänger nicht ganz einfach. Für eine automatische Bewässerung der Tomaten braucht man entsprechende Schläuche und muss mit Ventilgrößen und ggf. auch einem Druckminderer experimentieren.

Dieses Jahr wollte ich mal was Neues ausprobieren. Seit diesem Frühjahr bin ich nämlich stolze Besitzerin von 4 getöpferten Ollas, mit denen ich meine Hochbeete bewässere. Das Funktionsprinzip habe ich neulich in diesem Artikel genauer erklärt. Da ich von den Ollas so begeistert bin, wollte ich sie auch gerne für die Tomaten benutzen. Dafür habe ich kleine Ollas aus Tontöpfen selbst gebastelt.

Ollas zur Bewässerung selber machen

Material um Ollas selber zu basteln

Material für eine Olla

  • 2 unglasierte Blumentöpfe – für die Tomaten-Ollas habe ich Töpfe mit 15 cm Innendurchmesser benutzt.
  • Farbloses Silikon als Kleber – da ich keine Pistole dafür besitze, habe ich mir einen praktischen Spender mit integrierter Dosierspitze besorgt. Achtet beim Verarbeiten unbedingt auf die Herstellerangaben.
  • 1 kleine Fliese – etwas größer als das Abzugsloch des Blumentopfes.
  • Schälchen mit kaltem Wasser und einigen Tropfen Spülmittel.

Anleitung Ollas selber machen

Falls Ihr noch nie Silikon verarbeitet habt: Es lässt sich so ähnlich verarbeiten wie Zuckerguss im Spritzbeutel. Gebt einen dünnen Streifen Silikon kreisförmig auf die Kachelunterseite und klebt die Kachel innen in den Tontopf über das Loch, um es zu verschließen.

Ollas aus Tontöpfen selber machen

Olla Blumentopf verschließen

Ollas mit Silikon verkleben

Spritzt nun bei diesem Topf einen mitteldicken Silikonstreifen auf den oberen Rand und setzt den zweiten Topf genau passend darauf. Taucht nun einen Finger in das Spüliwasser und verstreicht etwa herausquellendes Silkon gleichmässig.  So verfugt Ihr den gesamten Spalt zwischen den beiden Töpfen. Es kann sein, dass Ihr an einigen Stellen auch noch etwas mehr Silkon benötigt – Ihr könnt es einfach wieder mit Eurer Silikonkartusche auftragen und verstreichen.

Nun muss das ganze einige Stunden trocknen – fertig ist die Olla.

Olla im Beet eingraben

Eure fertigen Ollas könnt Ihr nun im Garten oder auf dem Balkon einsetzen. Grabt dazu ein Loch, das so tief sein sollte, dass die Olla darin fast gesamt verschwindet. Wenn sie am Schluss noch ca. 2-3 cm heraus schaut, ist es optimal. Setzt die Olla hinein und füllt rund herum wieder mit Erde auf.

Ollas im Beet eingraben

Olla für die Bewässerung verwenden

Eine Olla mit 12 cm Innendurchmesser reicht zur Bewässerung von 2 Tomatenpflanzen, wenn diese einen nicht allzu großen Abstand haben. Natürlich könnt Ihr auch jede Pflanze mit einem eigenen Tontopf ausstatten.

Olla mit Wasser befüllen

Über das offene Loch im oberen Topf könnt Ihr sie leicht mit dem Gartenschlauch oder auch mit Regenwasser aus der Gießkanne auffüllen. Durch das unterirdische Wasser-Reservoir im Tontopf werden Eure Tomaten (je nach Temperatur) ca. 5 Tage lang gleichmäßig mit Wasser versorgt. Zusätzlich empfehle ich Euch, die Tomaten dick zu mulchen – das schützt den Boden vor dem Austrocknen und Ihr könnt damit die Gießintervalle noch weiter vergrößern.

Tomatenbeet mit Ollas mulchen

Der Vorteil von Ollas

Ich habe in den letzten Jahren einige Male gesehen, das jemand normale Pflanztöpfchen neben den Wurzeln der Pflanzen als Gießhilfe eigegraben hat. Aber in den offenen Gefäßen verdunstet das Wasser sehr schnell. In den geschlossenen Ollas wird es hingegen fast komplett an die Pflanzenwurzeln abgegeben.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbauen und eine reiche Tomatenernte!


Seid Ihr gerade am Planen für Euren Gemüsegarten?

Falls Ihr noch Inspirationen sucht, was Ihr dieses Jahr anbauen könntet, habe ich vielleicht etwas für Euch: In diesem Jahr habe ich einige Saatgut-Sets mit meinen Favoriten zusammengestellt, die Ihr nun exklusiv in meinem Shop bekommt. Von essbaren Blüten und Kräutern über pflegeleichte Anfängergemüse, bis zu einem Schrebergarten Komplettpaket. Die Sets sind in einer wunderschönen Schachtel verpackt und eignen sich daher auch toll als Geschenk.

Samen Saatgut Bio Gemüse Schrebergarten

 

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31 Kommentare

  • Antworten
    Margit
    23. Juni 2018 at 22:39

    Ich war ja schon in Deinem letzten Beitrag begeistert von den Ollas. Die Idee mit den Tontöpfen ist eine einfache Möglichkeit, das Ganze umzusetzen!
    Klasse!
    Viele Grüße von Margit

  • Antworten
    Hauptstadtgärtnerin
    24. Juni 2018 at 11:52

    Liebe Margit,
    Die getöpferten Ollas sind für das Hochbeet noch etwas besser, da sie dünnere Wände haben und mehr Wasser fassen, aber für die Tomaten reichen die kleineren auch sehr gut – danke für Deine netten Worte! Ich freue mich sehr darüber!
    Schönen Sonntag und liebe Grüße, Caro

  • Antworten
    Barbara
    26. Juni 2018 at 9:06

    Na, das klingt ja einfach! Mir war nicht klar, dass die Tontöpfe so offenporig sind, dass genug Wasser an die Wurzeln dringt, aber das werde ich auf jeden Fall ausprobieren, denn so kann die Erdoberfläche trocken bleiben, dann bleiben vielleicht auch ein paar Schnecken (totale Plage hier) fern! (Ich gärtnere seit Jahren eigentlich nur, damit die Schnecken in meinem Garten Abwechslung in ihrem Speiseangebot haben 🙁 …)

    • Antworten
      cosma
      27. Mai 2019 at 22:56

      Hallo Barbara, ich gebe in meine Gießkanne Kaffeesud lasse sie eine Viertelstunde stehn damit das Wasser den Kaffe gut aufnimmt und gieße meine Pflanzen damit. Scknecken mögen den Geruch von Kaffee nicht, sie flüchten und fressen mir nichts mehr weg 🙂 Es wirkt wirklich genial !!!
      Wünsche dir viel Freude im Schneckenfreien Garten
      Liebe Grüsse Cosma

    • Antworten
      Mathias
      4. September 2019 at 20:26

      Kaffeesatz liebe Barbara, fungiert als Dünger und für die Schnecken ists der Grauss schlecht hin.

  • Antworten
    Sabine
    26. Juni 2018 at 9:32

    Hallo Caro,

    das ist eine tolle Idee, das werde ich ausprobieren! Aber wahrscheinlich erst nächstes Jahr. Ich habe jetzt etwas Angst, dass ich die Wurzeln der Tomaten beim Graben beschädigen könnte. Sie stehen bei mir ohnehin etwas dichter als es eigentlich gut wäre. Oder meinst du, das geht trotzdem?

    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Antworten
      Hauptstadtgärtnerin
      18. Juli 2018 at 8:01

      Liebe Sabine,
      bitte entschuldige die späte Antwort! Ich würde das auch, wenn die Tomaten recht eng stehen, erst im nächsten Jahr angehen! Ich wünsch Dir eine reiche Ernte!
      Liebe Grüße,
      Caro

  • Antworten
    Windmeer
    28. Juni 2018 at 11:05

    Vielen Dank für die Bastelanleitung! 🙂

  • Antworten
    Gotje
    7. Februar 2019 at 11:42

    Hallo Caro,
    was für eine tolle Idee! Meinst du, das geht auch bei Tomaten in Kübeln? Oder haben die dann zu wenig Platz und Erde…?
    Danke schon mal für die Antwort!
    Gotje

  • Antworten
    Andreas
    21. März 2019 at 18:32

    Hi,

    Ich habe diesen Beitrag mit Begeisterung gelesen.
    Eine Frage habe ich aber zu den Töpfen.
    Sind das die ganz normalen aus dem Baumarkt?
    Unglasiert versteht sich.
    Oder muss ich da auf etwas bestimmtes achten.
    Brennvorgang mit niedriger Temperatur oder so?

    • Antworten
      Hauptstadtgaertnerin
      21. März 2019 at 21:11

      Hallo Andreas,
      Danke für Deine nette Nachricht. Ich habe ganz normale Tontöpfe verwendet. Die Ollas, die ich in meinem Shop anbiete, funktionieren noch etwas besser, aber für die Tomaten waren diese selbst gemachten absolut ausreichend.
      Liebe Grüße, Caro

    • Antworten
      Levin
      3. April 2019 at 9:03

      Hi,

      also ich habe mir eine Olla mit ganz normalen unglasierten Töpfen aus dem Baumarkt gebastelt. Ich hab sie auch mal mit Wasser befüllt und einfach in der Küche stehen lassen und man konnte deutlich sehen, dass die Feuchtigkeit durch den Ton nach außen dringt. Das hat mich voll überzeugt und kommt so in mein Beet.

      Wo ich noch am zweifeln bin ist allerdings das Silikon. Ich würde gerne einen natürlichen Kleber verwenden, aber so viel Harz kann ich nicht auftreiben und selbstgemachter Kleber aus Milch wurde auf dem Ton rissig. Hat da jemand ne andere Idee?

      • Antworten
        Christoph
        18. Mai 2019 at 23:50

        Bienenwachs, Kautschuk, es muss eigentlich nur abdichten. Gut und etwas fixieren.

        • Antworten
          Björn F.
          21. Juni 2019 at 22:25

          es gibt auch Lebensmittel echten Silikon für bereiche mit Lebensmitteln oder Terarien geeignet wegen fehlen von giftstoffen und ähnlich ungewolltem

      • Antworten
        Sabine
        21. Juni 2019 at 6:41

        Ich habe den Korken einer Weinflasche zum Abdichten verwendet. Einfach mit dem Cutter entsprechend zuschneiden, so dass er das Loch fest verschliesst.

      • Antworten
        Laura
        29. Januar 2021 at 8:59

        Hey,
        hast Du in der Zwischenzeit eine funktionierende Alternative zum Silikon ausprobiert? 🙂 Wenn ja, würde ich mich sehr freuen, wenn Du davon berichtest. Ich bin auch gerade am Planen, um Hochbeete auf dem Schulgelände zu bauen…

  • Antworten
    Thomas Backus
    20. Mai 2019 at 9:48

    Hallo, hab das im Fernsehen gesehen und sogleich Deinen Blog gesucht.
    Bin absoluter Neuling, und eher übereifrig. Neige daher eher zum Übergießen – scheint daher genau das Richtige für mich…
    Gruß Thomas

  • Antworten
    Hanna
    26. Mai 2019 at 18:22

    Genial!
    Haben wir gleich nachgebastelt. Und im Spieltrieb noch die Idee bekommen, aus einem passgerecht kleingeschnitzten Korken und einem Schaschlik-Spieß einen Schwimmer dazuzubauen – als Wasserstands-Anzeiger.
    Vielleicht könnte man sogar noch eine Wasserleitung vom Dach des Hochbeetes direkt in die Ollas legen… Dann müsste man nur noch hoffen, dass es mal wieder regnet! 😉
    Verspielte Grüße,
    Hanna

  • Antworten
    Edeltraud Markl-Vidovic
    30. Mai 2019 at 9:00

    Tolle Idee

  • Antworten
    Isa
    2. Juni 2019 at 23:49

    Vielleicht funktioniert eine Mischung aus Mehl und Wasser. Wenn man es so anrührt das eine breiige Masse entsteht, müsste es gehen. Habe so einmal meinen Schuhabsatz geklebt, war b….fest😉

  • Antworten
    Lukas
    30. Juli 2019 at 21:45

    Sehr schöne Idee zur Bewässerung, das wäre tatsächlich auch etwas für einen Teil bei mir.
    Bislang habe ich mich nur damit beschäftigt, wie man eine automatische Bewässerung im Garten realisieren kann. Ohne dafür auf eine Herstellerlösung zurückzugreifen.
    Was mir allerdings noch nicht gelungen war, ist die Bewässerung von Pflanzen in Kübeln. Denn man will ja auch nicht überall Schläuche oder Leitungen sehen. Deine Idee ist daher für mich die gelungene Ergänzung hierfür. Vielen Dank für die Inspiration 🙂

  • Antworten
    Andrea
    9. November 2019 at 21:53

    Bei meinen Hochbeeten hat die Bewässerung diesen Sommer wunderbar mit den selbstgebauten Ollas geklappt. Allerdings haben in einem Beet die Schnecken das Gießloch gleich als Aufforderung zum Verstecken benutzt. Nachdem ich eine Fliesenscherbe draufgelegt habe, wurde es etwas weniger.
    Fazit: Auf jeden Fall nächstes Jahr wieder, eventuell mit Korken als Schneckensicherung. Danke für die tolle Idee!

  • Antworten
    Das wilde Gartenblog
    29. November 2019 at 14:31

    Toller Artikel!
    Kannst du bitte noch erzählen, wie es im weiteren Verlauf gegangen ist? Wie oft musstest du auffüllen und wie war der Ertrag?

  • Antworten
    Lipska
    28. April 2020 at 19:30

    Ich rüste gerade meine Palettenrahmen-Hochbeete mit Olas aus, aber die nehmen ganz schön Platz weg im Beet… Gibt es eine Rechenformel, wieviel Liter pro Beet nötig ist? Meine Tontöpfe haben einen Innendurchmesser von 18cm.

  • Antworten
    Lipska
    8. Juni 2020 at 22:20

    Also, falls es jemanden interessiert: ich habe je zwei Tontöpfe mit 18 cm Innendurchmesser wie beschrieben miteinander verbunden und zwei der so entstandenen Bewässerungstöpfe in ein Hochbeet aus Palettenrahmen gesetzt. Bisher sieht es so aus, als würden damit meine Pflanzen gut versorgt. Wie es sich im heißen Sommer macht, kann ich gerne berichten.
    Da meine Hochbeete im unteren Teil aus Strauchschnitt bestanden, konnte ich übrigens die Ollas nicht so tief versenken; der obere Teil schaut aus der Erde heraus. Daher habe ich diesen Teil, der ja unlasiert bleibt und durch den also Wasser verdunsten kann, kurzerhand mit grüner Sprühfarbe behandelt und so die Verdunstung nach oben hoffentlich unterbunden. Sieht sehr hübsch aus.

  • Antworten
    Kristin
    9. Juli 2020 at 15:45

    Hallo,
    Ich wohne in Spanien, in einer heissen trockenen Gegend. Brauche ich da mehr Lloyd oder muss ich die einfach öfter auffüllen? Die Idee ist einfach gut!
    LG
    Kristin

  • Antworten
    Kristin
    9. Juli 2020 at 15:48

    Oups Ollas, sorry 😏

  • Antworten
    Hans Peter
    20. März 2021 at 11:56

    Also ich habe das letztes Jahr (2020) mit meinen Tomaten ausprobiert. 2x16cm Blumentöpfe pro Tomatenpflanze zu Ollas verbunden. Alle 7 Tage Ollas gefüllt und den Bereich um die Tomaten ausgiebig gegossen. PERFEKT! Ich werde nie wieder anders meine Tomaten bewässern.

  • Antworten
    Daniela Kissling
    25. April 2021 at 8:19

    Die Idee finde ich gut, aber wie soll das bisschen Wasser denn für 5 Tage reichen? Wenn sie noch klein sind vielleicht? Meinen 3 ausgewachsenen Tomaten gebe ich locker 10Liter pro Tag im Hochsommer. Auch wenn man die Verdunstung mit einrechnet, sind das doch ziemlich andere Dimensionen. Oder hast du ‘nur’ Topftomaten?
    Zu den offenen Töpfen: soweit mir bekannt, ist das lediglich eine Giesshilfe. Die Töpfe sind unten offen und dienen dem Zweck, das Wasser direkt zu den Wurzeln zu leiten. Weniger verklebte Oberfläche, weniger Verdunstung, Wasser dort wo gebraucht. Wie die Ollas nur ohne Speicherfunktion.

  • Antworten
    CmdShep
    5. Mai 2021 at 17:32

    Ich habe in 2020 auch die Ollas in meinen Beeten (aka Kübeln und Blumenkästen) ausprobiert.
    Fazit: die Ollas funktionieren super und das obwohl meine 2 Varianten recht klein waren (nur jeweils 7 bzw. 9 cm Durchmesser, befüllen tue ich über einen Tricher 🙂 )

    Mir war Silikon oder Klebstoff jedoch suspekt – ich habs mit Heißkleber versucht. Das funktioniert zwar, allerdings musste ich bei einigen Töpfen mehrfach ran weil sie nicht dicht wurden (wenn das Wasser durch die Ritzen läuft bringt es nichts! – also immer schön den Pustetest machen 😉 ) und ich hab echt Unmengen an Kleber verheizt. Jetzt als ich sie wieder verwenden wollte waren von ca. 11 Stück nur noch 3 einsatzbereit :/ keine gute Quote – Der Heißkleber verbindet halt nicht mit dem Ton.

    Ich habs jetzt mit Beton versucht – Bastelbeton, weil schadstofffrei (hoffe ich doch) und in kleinen Mengen erhältlich. Zum Glück nur mit 3 Ollas – das funktionierte bei mir eher schlecht als recht. Eine Riesensauerei; das Zeug hatte einfach nie die richtige Konsistenz und dicht bekommen habe ich sie auch nicht (und es sieht, naja, aus *facepalm*). Ich denke wenn Beton, dann sollte man zuerst die Töpfe an 3-4 Punkten “verkleben”, trocknen lassen und erst dann in einem zweiten Schritt rundrum abdichten…. Lessons learned 🙂

    Ich hab dann noch mal recherchiert und bin auf Bienenwachs gekommen (hatte ich iwie vorher immer überlesen) ohhhh maaaaaaaan…. Ich hab von anderen Projekten noch jede Menge davon im Schrank liegen, also gleich im Wasserbad geschmolzen, den Pinsel geschnappt und siehe da es funktioniert 😀 ohne Dreck und ohne das der Topf aussieht wie sau.
    Man muss nur achten dass:
    1. der Tontopf komplett trocken ist
    2. das Wachs ausreichend heiß ist (bzw. den Rand vom Topf mit einem Fön etwas anwärmen damit das Wachs nicht sofort wieder fest wird)

    Also erst den Rand einpinseln (nicht zuviel, innen soll ja nicht abgedichtet werden ;)), Töpfe aufeinander und dann mit dem Pinsel rundum die Ritzen einstreichen. Bei bedarf kann man dann auch mit dem Fön auch etwas “nacharbeiten”.

    Bei der letzten Olla war das Wachs nicht mehr heiß genug, die ging dann wieder auseinander, alle anderen halten echt super. Klar, nicht so bombenfest wie der Zement aber definitiv ähnlich wie der Heißkleber. Und wenns nicht hält kann man ja problemlos nochmal ran 🙂

    LG

  • Antworten
    F.G.
    14. Juni 2021 at 12:50

    Statt mit Silikon geht das mit Heißkleber noch besser.
    Und ist auch sofort fertig

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