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Gärtnern ohne Auto
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Gärtnern ohne Auto | Verlosung

Nicht erst seit dem Dieselskandal und alarmierenden Feinstaub-Meldungen in den Städten ist klar: Es wird langsam Zeit, die Autos abzuschaffen. Ich selbst lebe seit gut 10 Jahren ohne und da ich nun schon so lange nicht mehr gefahren bin, wird es auch immer unwahrscheinlicher, dass sich das nochmal ändert. Aber stop – das hier ist ja ein Gartenblog und um’s Gärtnern – und wie man das ohne (eigenes) Auto bewerkstelligt – soll es auch gleich gehen.

Am Ende des Beitrags gab es was zu gewinnen.
Könnte sich aber immernoch lohnen, bis ganz zum Ende zu lesen…

Ich habe sehr bald nach der Übernahme meines Schrebergartens festgestellt, wie häufig man Dinge von A nach B bringen muss. Im Kleingarten sind das neben den vorgezogenen Jungpflanzen auch geerntetes Obst und Gemüse sowie Blumensträuße, aber selbst mit einem Garten direkt am Haus braucht man gelegentlich Pflanzen, Erde, Mulchmaterial oder schneidet die Hecke und fragt sich wohin mit dem Grünschnitt.

Da viele Kleingarten-Anlagen nicht oder nur teilweise befahren werden können, sind viele meiner Tipps vielleicht auch für Euch interessant, wenn Ihr eigentlich ein Auto besitzt, aber Eure Parzelle nicht gut damit erreichen könnt. 

Tipps zum entspannten #gärtnernohneauto

1 | Kompost-Kreislauf starten

Ich bin häufig erstaunt, wie viele Gartenfreunde ihren Grünschnitt zur Deponie bringen, während man ihn eigentlich prima kompostieren und nach 6-12 Monaten als wertvollen Humus direkt vor Ort wieder ausbringen kann. Je nach Gartengröße kann es sich lohnen mehrere Komposthaufen anzulegen und das Schnittgut vorab zu zerkleinern (z.B. mit einem Häcksler). Da geschredderter Grünschnitt zusammenfällt, verbraucht er deutlich weniger Platz als locker aufgeschichtete Zweige und erhöht damit auch die Kapazität Eurer Kompostecke. So spart Ihr gleich mehrere Transportwege, Zeit und nebenbei auch noch Geld und die Plastik-Verpackungen für neue Erde.

Häcksler Kompost Kreislauf

2 | Es lebe das Totholz!

Wohin aber mit größeren Ästen oder Stämmen, die man nicht häckseln kann? Klingt vielleicht banal, aber: einfach einen Totholzhaufen anlegen. Solange sich keine Krankheiten am Holz befinden, ist es ein wertvoller Lebensraum für allerlei Getier, Bakterien und Pilze, die längerfristig auf jeden Fall die Biodiversität im Garten erhöhen. Falls Ihr etwas Platz, aber keinen Häcklser habt, könnt Ihr aus abgeschnittenen Zweigen übrigens auch eine Benjeshecke aufschichten und diese Jahr für Jahr wieder auffüllen, da sie mit der Zeit etwas absacken wird. Seid nur vorsichtig, falls Ihr Hallimasch oder Birnengitterrost entdeckt. Befallene Hölzer solltet Ihr auf jeden Fall entsorgen, da sich diese Pilze nicht im Garten etablieren sollten.

3 | Geeignetes Transportgefährt finden

Ich nutze den alten Fahrradanhänger in dem schon meine Kinder als Babys mitgefahren sind, heute zum Transport von Gartenmaterialien. Entweder direkt am Fahrrad oder ohne Deichsel in S-Bahn oder Straßenbahn. Wichtig ist dabei nur, vorsichtig ein und auszusteigen, damit nichts verrutscht. Hätte ich den Anhänger nicht sowieso schon, würde ich mich zum Bahnfahren wahrscheinlich für einen faltbaren Handwagen mit Textilbespannung entscheiden, aber auch eine Sackkarre mit Plastikkiste würde funktionieren. Manchmal nervt es zwar, einen guten barrierefreien Weg zum Bahnsteig zu finden, ich stelle aber ebenso immer wieder fest, wie viele hilfsbereite Menschen es gibt. Falls Ihr Euch mal einsam fühlt, kann ich Euch die Fahrt mit einem Anhänger voller Pflanzen im ÖPNV jedenfalls unabhängig vom Auto als sehr schönes Erlebnis ans Herz legen. Ihr glaubt garnicht, wer einen alles anspricht… Meine lustigste Fahrt war auf jeden Fall, mit dem damals neuen aber schon recht großen Quittenbaum von der Baumschule im Bus zum Garten.

Fahrradanhänger Straßenbahnhaltestelle

4 | Kleine Brötchen backen oder weniger ist manchmal mehr

Es muss nicht immer ein Großeinkauf sein. Wer einmal –  wie ich neulich – mit einem Fahrradanhänger und vier Säcken Rindenmulch im Schienenersatzverkehr gelandet ist weiß, dass mehr nicht immer unbedingt besser ist und man die eigene Kapazitätsgrenze kennen sollte. Stattdessen könnt Ihr kontinuierlich kleine Mengen transportieren, also z.B. immer wieder mal einen Sack Erde besorgen.

5 | Alternativ: Dicke Bretter bohren und große Mengen liefern lassen

Als Kontrast zur vorherigen Idee kann es sich lohnen, Baumaterial, Erde oder Pferdemist liefern zu lassen. Dafür muss man meist größere Mengen bestellen, das hat bei Erde aber z.B. den Vorteil, dass sie unverpackt kommt und man damit eine Menge Plastik spart. Wenn Ihr selbst nicht so viel braucht, dass sich eine Lieferung lohnt, fragt mal die Nachbarn – eigentlich findet sich immer jemand, der gerade auch Bedarf hat.

6 | Fahrrad als „Lastenesel“ nutzen

Vor ein paar Jahren habe ich entdeckt, dass ich einen 40 Liter Erdsack einfach über den Gepäckträger meines Fahrrades legen und so easy zum Garten bringen kann. Man könnte – vorausgesetzt dass der Gepäckträger einen Speichenschutz hat – auch fahren, da man ja auch Satteltaschen seitlich befestigt, ich schiebe aber zur Sicherheit lieber. Weiter nutze ich zum Transport von Pflanzen oder geerntetem Obst und Gemüse gerne Fahrradkörbe und faltbare Taschen, die ich alle seitlich an den Gepäckträger hängen kann. Am besten ist es, immer einen Korb am Rad zu haben, da sich oft sehr spontan neue Transportherausforderungen ergeben. Die Taschen von Cobags finde ich super praktisch, da man sie wie gesagt zusammenfalten und für den Fall der Fälle immer dabei haben kann.

Fahrrad Blumen Garten transportieren

7 | Jungpflanzen in Kisten stapeln

Ich werde sehr oft gefragt, wie ich (empfindliche) Jungpflanzen transportiere. Wichtig ist, dass die delikaten Pflänzchen unterwegs nicht geknickt oder gequetscht werden. Ich nutze meist den Fahrradanhänger und nehme die Straßenbahn, um starke Erschütterungen zu vermeiden. Wenn man die Jungpflanzen in Plastikkisten mit Deckel stellt, kann man sie sogar in mehreren Etagen stapeln. Das Verrutschen innerhalb der Kiste könnt Ihr verhindern, indem Ihr entweder alles mit Pflanztöpfchen füllt, oder die Zwischenräume mit Heu oder Zeitungspapier vorsichtig ausstopft – ähnlich wie das beim Pflanzenversand gehandhabt wird. Falls Ihr mit dem Rad unterwegs seid: Strecken mit Kopfsteinpflaster unbedingt umfahren.

Jungpflanzen Fahrradanhänger

8 | Ernte transportieren

Auch hier ist eigentlich nur wichtig, dass man das Transportgut vor Quetschungen schützt und nicht zu viel auf einmal einlädt. Ich habe im Garten immer einige leere Behälter, die ich je nach Bedarf befülle. Ein Tipp: nicht vergessen, diese nach Benutzung auch regelmäßig wieder in den Garten zurück zu bringen. 

Gute Behälter

  • Vorratsdosen
  • Obstverpackungen (am besten mit Deckel)
  • Erdbeerkörbchen
  • Schraubgläser
Ernte Behälter Transport Fahrrad

9 | Lastenrad (kostenlos) ausleihen

Zum Transport sperriger oder sehr schwerer Sachen sind Lastenräder großartig. Der ADFC unterhält in vielen Städten sogar eine eigene „fLotte“, wie das gleichnamige Netzwerk in Berlin. Klasse finde ich, dass auch viele große Baumärke mittlerweile auf‘s Rad gekommen sind und man sich dort für die Einkäufe gegen Kaution, aber meist kostenlos ein Lastenrad leihen kann. Den Kies für unseren Weg habe ich so ganz entspannt in den Garten gebracht.
Hier geht’s zu fLotte des ADFC Berlin
Und hier gibt’s eine Liste kostenloser Lastenräder im ganzen Bundesgebiet

10 | Mit Freunden oder Nachbarn gemeinsame Sache machen

Ihr könnt sie einerseits bitten Euch etwas mitzubringen, falls Wege sowieso gefahren werden und andererseits ganz einfach Geräte und Dinge teilen, die man dadurch nicht doppelt anschaffen muss, was überraschend viele Wege spart. Wenn man einmal drin ist im Gemeinschaftsgefühl wird vieles von selbst deutlich leichter.

11 | Im Notfall – Ein Taxi bestellen

Das ist jetzt natürlich genauso umweltschädlich und verkehrsbelastend wie selbst zu fahren, richtet sich aber an die von Euch, die prinzipiell kein Problem mit Autos haben, nur eben keins besitzen. Für den Fall, dass mal was schief geht, kann man sich damit auch schnell und einfach aus einer misslichen Transportlage befreien

12 | Geliehene Rollen

Wenn Ihr einen Baumarkt in der Nähe habt, könnt Ihr Euch auch einen Einkaufswagen borgen. Allerdings unbedingt vorher fragen und natürlich nach getanem Transport zurückbringen. Bei manchen Märkten wird das „Ausleihen“ von Einkaufswagen nämlich garnicht gerne gesehen.

Spezialfälle, für die man vielleicht doch gelegentlich ein Auto braucht

Carsharing für‘s Grobe

Bleiben wir realistisch: Alle paar Jahre fällt auch bei mir im Garten etwas wirklich Großes zum Entsorgen an. Anfangs waren es Unmengen an Betonsteinen, zuletzt ein riesiger vom Birnengitterrost befallener Wachholder. Ich bin Mitglied bei einem lokalen Carsharing-Anbieter, bei dem ich mir im Fall der Fälle einen Transporter ausleihen kann – ein(e) Fahrerin/in finde ich glücklicherweise auch immer.

Gärtnereien in der Peripherie

Wegen des großen Flächenbedarfs und des starken Kostendrucks, gibt es in den meisten Stadtzentren deutscher Großstädte keine Gärtnereien (mehr). Sehr schade, denn es gibt so tolle Betriebe, teilweise mit langer Familientradition und ganz besonderen Pflanzen. Das ist tatsächlich der einzige Aspekt, bei dem es mich stört, dass ich kein Auto habe. Wahrscheinlich bin ich deshalb so großer Fan des Berliner Staudenmarktes und der Märkte in den Späth‘schen Baumschulen, weil zu diesen Gelegenheiten deutschlands tollste Gärtnereien einfach zu mir kommen. Auch beim Besuch von Pflanzenmärkten lohnt es sich übrigens einen Handwagen mitzunehmen, um die gekauften Schätze später unbeschadet zum Bestimmungsort zu transportieren.


Exkurs: Sicherheit im Radverkehr

Wir halten fest: Das Fahrrad ist ein großartiges Verkehrsmittel zum Gärtnern ohne Auto. Sicherer Radverkehr ist daher nicht nur in der Stadt ein wichtiges Thema. Für mich hat es auch ein persönliches Bedeutung — falls Ihr das aus irgendeinem Grund noch nicht wisst: im Mai 2019 hatte ich als Radfahrerin einen Verkehrsunfall, der mir einiges an “Bewusstseinsgepäck” beschert und mich zum #helmfluencer gemacht hat. Ich habe sozusagen den unbehelmten Fahrradunfall für Euch „getestet“ und er ist wirklich nicht empfehlenswert.

Seit einigen Monaten erreichen mich regelmäßig Nachrichten und Fotos von Freunden und Bekannten, die sich auf Grund meiner Geschichte endlich einen Radhelm gekauft haben und ihn tatsächlich auch aufsetzen. Was mich sehr, sehr glücklich macht und mich motiviert, nun auch außerhalb meines Freundeskreises aktiv zu werden.

Da ich aus hauptstadtgarten.de nun aber keinen Verkehrsunfall-Kanal machen möchte und auch respektiere, dass es Menschen gibt, die sich mit dem Thema nicht regelmäßig zwischen Tulpenzwiebeln und Gartenbewässerung auseinandersetzen möchten, gibt es seit einer Weile mein Instagram-Profil @helmfluencer, auf dem ich gelegentlich Hintergründe zum Thema teilen werde.

Fahrradhelm Auswahl Helmfluencer

Fahrradhelm Verlosung 

Unter allen, denen die Entscheidung noch schwerfällt, weil sie z.B. noch keinen Helm haben, habe ich zusammen mit der Stiftung „savemybrain“, und dem Präventionsprojekt stadthelm.de einen Fahrradhelm verlost. Gewonnen hat Gaby aus Hamburg. Jeder Kopf ist anders ist und es geht mir nicht darum, welchen Helm Ihr tragt, sondern dass Ihr überhaupt einen aufsetzt. Infos zu stadthelm.de findet Ihr etwas weiter unten.

Die Stiftung „savemybrain“

Seit über 30 Jahren setzt sich die Kinderneurologie-Hilfe e.V. für kopfverletzte Kinder ein. Neben der Beratung und Nachsorge von Betroffenen kümmert sie sich um die Vernetzung von regionalen Hilfseinrichtungen, Gremienarbeit und Prävention. Die Stiftung „savemybrain“ wurde 2018 durch den Bundesverband Kinderneurologie-Hilfe e.V. gegründet und unterstützt die einzelnen Standorte des Bundesverbandes. Falls Euch die Hintergründe interessieren gibt es dazu einen sehr guten und detaillierten Artikel in der FAZ.

Ich bin fest überzeugt, dass wir Kinder und Jugendliche nur zum konsequennten Helmtragen bewegen können, wenn es irgendwann genauso normal wird, wie sich beim Autofahren anzuschnallen egal ob alt oder jung, Fahrer, Beifahrer oder Passagier auf der Rückbank. Bei meiner Recherche rund um die Stiftung wurde ich aufmerksam auf das Präventionsprojekt Stadthelm, mit dem savemybrain zum freiwilligen Helmtragen animieren möchte. 

stadthelm.de? Noch nie gehört!

Die Idee ist denkbar einfach: ein relativ neutraler Helm mit integriertem Licht für bessere Sichtbarkeit und eine Stadt-Community, der man sich gedanklich anschließen kann aber nicht muss. Der Stadthelm wird (relativ unauffällig) mit dem Namen des Wohnortes gebrandet und ein Teil der Erlöse geht an die Stiftung. Super oder?! Zufällig fahre ich eins der Stadthelm-Modelle schon eine Weile selbst und finde ihn sehr leicht und angenehm. 

Solltet Ihr beim Thema Helm übrigens Angst um Eure Frisur haben, hier noch ein wie ich finde unschlagbares Argument: Neurochirurgen sind keine Hipster-Frisöre. Auch für Euch ausprobiert – auch nicht empfehlenswert!

Stadthelm schwarz ABUS


Abschließend noch ein Zitat, dass ich auf der Seite der Stiftung entdeckt habe und das mich sehr berührt hat, da ich hoffe, auf diesem Wege dem einen oder anderen meine Erfahrung zu ersparen.


“Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.
– Nietzsche


Dieser Beitrag ist auf meine Initiative in Zusammenarbeit mit saveyourbrain und stadthelm.de entstanden. Sie übernehmen die Kosten des Helms, den ich verlose. Ein Honorar erhalte ich nicht – falls ich den einen oder anderen von Euch zum freiwilligen Helmtragen motivieren kann, ist das mehr als genug. Über Fotos von fröhlichen Helmträgern an www.instagram.com/helmfluencer oder info@hauptstadtgarten.de freue ich mich aber wirklich sehr. 


Teilnamebedingungen
Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Am Gewinnspiel könnt Ihr teilnehmen, indem Ihr bis zum 13.12.2020 um 23:59 Uhr einen Kommentar hinterlasst. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der/die Gewinnerin wird per e-Mail benachrichtigt. Wenn ich 24 Stunden nach Benachrichtigung keine Rückmeldung bekomme, behalte ich mir vor, den Gewinn an eine(n) anderen Teilnehmer/in zu vergeben.

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22 Kommentare

  • Antworten
    Jochen
    28. November 2020 at 21:57

    Ich wünsche einfach für morgen schon einmal einen schönen 1. Advent.

    • Antworten
      Steffi
      12. Dezember 2020 at 12:38

      Liebe Caro, Dankeschön für diesen tollen Beitrag der mal wieder aufzeigt wie gut es ohne Auto funktioniert. Ich habe letztes Jahr mein Auto verkauft und radel seit dem das meiste um Besorgungen zu erledigen. Dabei ist mir auch bewusst geworden, wie schnell man in gefährliche Situationen im Straßenverkehr kommt, ohne selbst etwas dafür zu können. Ein Radhelm lässt einen da schon etwas entspannter sein. Besonders, seit dem ich deine Geschichte mitbekommen hab. Da muss ich mir selbst an die Nase packen…. Manchmal erwisch ich mich nämlich noch selbst dabei, daß ich für ganz kurze Strecken noch “ohne” fahre, weil es ja “nur” ganz kurz ist. Das ist natürlich totaler Quatsch und von dem her ist das mein Vorsatz an mich selbst hier konsequenter zu werden. Dankeschön für die Erinnerung daran!
      Alles Liebe, Steffi

  • Antworten
    Margit
    29. November 2020 at 17:25

    Bewundernswert, dass Du alles ohne Auto schaffst! Und dann zum Teil sogar mit Bus und Bahn! Respekt! Ich bin ja auch DIE Radfahrerin und transportiere alles Mögliche und Unmögliche. Aber zum Garten fahre ich dann doch meist mit dem Auto.
    Aber im Prinzip ist es auch ohne Auto möglich… alles eine Frage der Organisation.
    Viele Grüße von
    Margit

  • Antworten
    Teresa
    29. November 2020 at 18:03

    Uh, vll wäre das endlich mal den Anstoß, um einen Helm zu tragen…
    Vielen Dank!

    • Antworten
      Alex
      12. Dezember 2020 at 21:25

      Wenn es nach mir gehen würde, dann würde eh Folgendes gelten: mehr Grün, mehr Fahrräder, mehr dazu passende Infrastruktur, mehr Helme (versteht sich von selbst)!

  • Antworten
    Jule
    29. November 2020 at 20:57

    Super Aktion mit dem Fahrradhelm, das hat in meinem Kopf gerade auch ein Licht ausgelöst! Zum Gärtnern ohne Auto: Ich benutze meist große Boxen mit Deckel und habe mittlerweile ein Arsenal an Spanngurten, um sie an meinem Rad zu befestigen. Das klappt auch gut!

  • Antworten
    Claudia
    1. Dezember 2020 at 7:06

    Wie immer, ein schöner Bericht. Danke.
    Vielleicht könnte ich mit so nem Helm meinen Bruder überzeugen.

  • Antworten
    Cédric Prédal
    2. Dezember 2020 at 12:00

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin auch ein Gärtner ohne Auto. Meine Gartennachbarin lacht ständig, wenn sie mich unterwegs sieht aber mein Lastenrad ist mein bester Compagnon. Kindern transportieren, Erde, Einkaüfe, Pflanzen, Sperrmüll zur BSR bringen (Die Mitarbeiter kennen mich gut mittlerweile!).
    Ich werde im Frühjahr eine gemeinsame Erdelieferung mit Gartennachbarn bekommen. Ohne Auto schafft man eine Menge aber natürlich in mehreren Runden… Das hat aber den Vorteil fit zu halten!
    Meine Fahrradkiste ist so groß wie ein Kofferraum und kann bis 125 kg transportieren. Mein Rad ist noch dazu grün, passt gut zum Gärtner sein!
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit euch allen!

  • Antworten
    Ilma
    2. Dezember 2020 at 13:42

    Sehr schöne Gedanken! Da ich gerne im Mai Jungpflanzen weitergebe oder tausche, bisher ist jede sicher ans Ziel gekommen. Mit Versandmaterial aus Pappe und Papier lassen sich auch einzelne Pflanzen für den Rucksack-Transport schützen.

  • Antworten
    Elke Schwarzer
    4. Dezember 2020 at 7:49

    Hallo Caro,
    ich fahre tatsächlich mit einem 40-Liter-Sack auf dem Gepäckträger, das geht bei meinem Rad gut, ohne dass er in die Speichen kommt. Pferdemist kann man sich hier auch liefern lassen, ich durfte einmal partizipieren, als sich die Kleingärtner eine Fuhre voll haben abkippen lassen.
    Das mit dem Angesprochenwerden im ÖPNV kann ich bestätigen, macht mehr Spaß als alleine im Auto zu sitzen! 😀
    Viele Grüße
    Elke

  • Antworten
    Julia
    12. Dezember 2020 at 11:50

    Hallo, ich finde die Aufklärungsarbeit zum Thema Fahrradhelm sehr gut und wichtig und habe darüber hinaus auch den Artikel zum „Gärtnern ohne Auto“ sehr gerne gelesen. Überhaupt bin ich dankbar für ein tolles erstes Gartenjahr im eigenen Garten in kleinen Örtchen W. , welches mir dank „Abenteuer Garten“ ganz gut gelungen ist und viel Freude bereitet hat.
    Das Gewinnspiel finde ich eine schöne Geste und über einen neuen Helm würde ich mich tatsächlich sehr freuen, da meiner nach einem Sturz nicht mehr zu gebrauchen ist und ich ohnehin einen neuen Helm anschaffen sollte.
    Eine gute Zeit wünsche ich Dir, bleib‘ gesund und versorge uns weiter mit Deinen tollen Tipps rund um das Thema Garten!

    Herzlich
    J.

  • Antworten
    Chrissi
    12. Dezember 2020 at 12:10

    Liebe Caro,
    danke für die tollen Ansätze, wie man – auch als Autobesitzerin – noch mehr auf das Rad umsteigen kann. Ich versuche, so häufig wie möglich das Fahrrad zu nehmen. Allerdings bisher ohne Helm. Und wenn meine Kinder fragen, warum ich keinen Helm trage , habe ich ehrlicherweise keine Antwort…. Deine Geschichte ist für mich Anlass, den auf meine Wunschliste zu setzen 🙂
    Alles Liebe
    Chrissi

  • Antworten
    Gaby
    12. Dezember 2020 at 12:14

    Ein Kleingarten in HH, kein Auto und schon viele Deiner Tipps selbst erprobt. Die gehäckselte Hecke landet z.B. direkt wieder unter dieser als Mulch, Carsharing ist dann und wann auch Gold wert, z.B. wenn man längere Holzlatten transportieren möchte. Das klappt mit dem Rad nur so semi gut. Der Fahrradhelm fehlt allerdings noch, Asche…ach nee…Helm auf mein Haupt;-)

    • Antworten
      Hauptstadtgärtnerin
      18. Dezember 2020 at 13:42

      Liebe Gaby,
      ich habe ausgelost und juhuuu – Du hast gewonnen. Ich schreibe Dir gleich noch eine Mail mit allen Details.
      Viele grüne Grüße,
      Caro

      • Antworten
        Gaby
        18. Dezember 2020 at 15:32

        Juhuuuuu😄😄😄😄 und vielen Dank! Ich freu mich riesig.

  • Antworten
    Joel
    12. Dezember 2020 at 15:08

    Was für ein toller Beitrag, bis es soweit kommt, dass ich im eigenen Garten gärtnere, bleibt es als angehender Landschaftsarchitekt wohl vorerst bei Balkonien und meinem auf dem Bürgersteig angelegten Staudenbeet – Transport von Erde und Pflanzen natürlich mit Rad oder per pedes!
    Das schönste sind die lieben Kommentare der Nachbar*innen, wenn sie mich beim Umtopfen oder Gießen erwischen 🙂
    Einen Helm will ich mir gefühlt seit einem Jahr zulegen…Du erinnerst mich dankenswerterweise immer wieder daran!

  • Antworten
    Anne Menges
    12. Dezember 2020 at 17:52

    Hallo Caro,
    ein richtig toller Artikel! Vielen Dank! Ich gärtnere und fahre Rad in Lüneburg.

  • Antworten
    Kristina
    12. Dezember 2020 at 18:37

    Hallo Caro,
    ein toller Beitrag, den Du verfasst hast zum Gärtnern ohne Auto. Ich habe und hatte noch nie ein Auto. Alles wird per Öffis, mit dem Rad oder zu Fuß erledigt. Ich wohne in Dresden und gärtnere in Freital bei Dresden, weil ich da meinen Traumgarten von der Lage her gefunden habe. Das heißt mit Bahn und SBahn losziehen um ein zauberhaftes Örtchen bewirtschaften zu können. Hintransportiert habe ich schon Gartenstühle, Pflanzen, Erde, Ikeamöbel. .. Mittlerweile habe ich mir dazu eine Sackkarre zugelegt. Meine Teenager Kinder schütteln jedesmal den Kopf wenn ich mit dieser wieder bewaffnet, gen Garten losziehe. Aber das hält mich davon nicht ab😊 es weiter zu tun.

  • Antworten
    Lea
    12. Dezember 2020 at 19:48

    Liebe Caro,
    Ich Gärtner in Lüneburg ganz ohne Auto, dafür aber mit sehr viel Kopfsteinpflaster um unsere Wohnung herum. Da ist es manchmal schwierig die kleinen zarten Pflänzchen zu transportieren. Dann bleibt nur noch zu Fuß gehen…

  • Antworten
    Katrin Wietek
    13. Dezember 2020 at 18:42

    Toller Beitrag über das Gärtnern ohne Auto. Wir haben einen kleinen Garten, der fußläufig zu erreichen ist – langfristig möchte ich aber gerne auch einen Schrebergarten haben. Und zu dem würde ich dann immer mit dem Fahrrad fahren. Würde mich super über den Helm freuen, da mein jetziger schon uralt (und wahrscheinlich deswegen auch nicht mehr sicher genug) ist. Danke für diesen tollen Artikel mit vielen hilfreichen Tipps!

  • Antworten
    Anja
    21. Dezember 2020 at 2:19

    Moin. Da bin ich aber froh dass ich nicht die Fußgängerin bin. Doch wahrscheinlich hier oben Mecklenburgische Seenplatte. Hab letztes Jahr ein Garten übernommen der 3 Jahre brach lag. Zu Fuß gute 4 km nix mit Bus. Das wäre auch noch ein Umweg. Mit Kinderwagen, laufrad, Einkauf für das we, die Sachen. Ich will nicht wissen wieviele kg und km das waren. Denn es ist nicht die einzige Strecke in der Woche kommen locker nochmals 4h dazu hin zurück und dann nochmals. Jeden Tag. Wenn das Wetter nicht gut ist dann nehme ich auch mal den Bus. Mal sehen wie ich den Garten hin kriege, mein Partner ist herzkrank, ich hatte trotzdem noch Tomaten, Erdbeeren, Zwiebeln und Kartoffeln als Probelauf. War alles reichlich. Nicht die riesenfrüchte, da die Erde erstmal wieder in Gang kommen muss. Die Bäume im Frühjahr schneiden. Mal sehen. Es gibt soviel zu beachten. LG an alle frohes
    Fest

  • Antworten
    Ruth
    8. August 2021 at 15:50

    Liebe Caro,

    vielen Dank für diesen Artikel und die vielen Tipps, wie mensch Sachen zum und vom Garten mit dem Fahrrad transportieren kann und welche Alternativen es zum eigenen Auto gibt. Enttäuscht war ich ein bißchen, dass Du am Ende doch wieder auf Car-Sharing zurück kommst. Ich zum Beispiel fahre nie Auto, und gerade da wird es spannend, wie ich größere Lasten transportieren kann, ohne ständig Freund:innen mit Auto einzuspannen. Taxi-Dienste und Kleintransporte sind da eine wichtige Alternative. Ich weiß aber nicht, ob Liefer- und Paketdienste wie Lebensmittel- oder Getränkedienste oder Amazon in KGAs liefern und mit Möbellieferungen ist? Wer kann mir diese Frage beantworten?
    Schönen Dank, Ruth

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