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Schrebergarten Hecke schneiden
Garten Schrebergarten

Mythen und Halbwahrheiten rund um die Hecke im Schrebergarten

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Immer Ärger mit der Hecke

Kaum ein Thema bietet so häufig Anlass für Streit, Missverständnisse und Abmahnungen in Kleingarten-Kolonien wie die Hecke. Wie hoch darf sie sein? Welche Pflanzen sind erlaubt? Wann darf man sie schneiden? Welche Form soll sie haben? Wie viel Abstand muss zum Nachbarn eingehalten werden?

Eigentlich geht es bei den meisten Streitigkeiten nicht um die Hecke selbst, sondern ums Sehen und Gesehen werden. Spaziergänger (und Vorstand) wollen reinschauen können, während die Gartenbewohner allzu neugierige Blicke gerne draußen halten möchten.

Ich finde, beides ist berechtigt. Dazu muss man sich klar machen, dass Schrebergärten eine soziale Errungenschaft sind, die es Menschen ohne Vermögen ermöglichen, für einen günstige Pacht einen Garten zu bewirtschaften. Im Gegenzug sollen Kleingärten als Teil des öffentlichen Grüns auch Spaziergängern einen gewissen Erholungswert bieten. Der ist natürlich nicht so gegeben, wenn man nur zwischen hohen Hecken oder Sichtschutzzäunen entlang läuft. Wenn man als Gartenbesitzer im Liegestuhl liegt, wäre man aber  gerne vor neugierigen Blicken geschützt.

Idealerweise hat der Schrebergarten zum Weg hin also eine niedrige Hecke, über die Passanten drüberschauen und die Gärtner bei der Arbeit beobachten können. Bestimmt macht es Spaß, sich beim Vorbeispazieren zu denken: „Ein Garten wäre schon schön, aber die Gartenarbeit wäre mir ja viel zu stressig.“ Wenn Ihr im Garten auch mal ungestört sein möchtet, empfehle ich Euch, einfach innerhalb des Gartens einen Bereich mit entsprechendem Sichtschutz zu schaffen.

Bestandshecke im Schrebergarten

So viel zur Theorie – bei unserem Garten ist alles ganz anders. Unsere Vorbesitzer waren wohl allesamt Sichtschutz-Freaks und haben an der Grenze zum Hauptweg eine Thuja-Hecke gepflanzt, die mittlerweile so alt, hoch und dicht ist, dass wir sie nur schwer bändigen können. Spätestens im Juni, landet daher meist eine Erinnerung des Vereinsvorstandes in meinem Briefkasten. Leider kann man bei Thuja nicht zu stark ins alte Holz schneiden, da sie ggf. nicht neu austreibt und man dann mit einem hässlichen braunen Gestrüpp da steht. Es ist also wichtig, oft zu schneiden, um die Höhe Stück für Stück zu reduzieren. Zu allem Überfluss liegt unser Grundstück an der Ecke zum Vereinsheim – wir haben seitlich also noch 35 Meter Ligusterhecke, die auch mindestens zweimal im Jahr geschnitten werden müssen. Den Grünschnitt häcksle und kompostiere ich im Garten und mache daraus wieder beste Erde, aber mit einer kleinen Akku-Heckenschere stößt man schnell an seine Grenzen.  Zwischenzeitlich hatte ich eine Teleskop-Heckenschere mit Kabel, die zwar kraftvoll geschnitten hat, aber so schwer war, dass ich sie nicht über längere Zeit heben konnte.

GARDENA Heckenschere im Test

Ich wünsche mir deshalb schon eine ganze Weile ein kabelloses Gerät mit etwas mehr Power, langer Akkulaufzeit und so tragbarem Gewicht, dass auch meine Arme lange genug durchhalten, um zumindest eine Gartenseite an einem Samstag zu schaffen. Im Sortiment von GARDENA habe ich mit dem Akku-Heckenscheren Set PowerCut Li-40/60 schnell ein passendes Modell gefunden und schon auf den ersten Blick war klar: Der Name ist Programm und das Gerät ist ein ganz anderes Kaliber ist als mein bisheriges Modell. Mit einer Messerlänge von 60 cm hat man eine gute Reichweite, kann viel Blattmasse in einem Schnitt entfernen und Dank der Messergeometrie stellen auch etwas dickere Zweige aus dem Vorjahr kein Hindernis dar. Der Lithium-Ionen Wechselakku BLi-40/100 ist leistungsstark und einfach zu wechseln. Sehr praktisch: eine LED-Anzeige informiert über den aktuellen Ladestand. Durch die Haltung mit beiden Händen verteilt sich das Gewicht des Gerätes gleichmäßig und ich hoffe, dass damit die Mahnungen wegen mangelnder Heckenpflege nun der Vergangenheit angehören.

Hecke richtig schneiden

Idealerweise ist man beim Heckenschnitt (wie bei allen Arbeiten mit größeren Geräten) zu zweit. Man beginnt am besten an den Seiten und schneidet die Hecke im oberen Bereich etwas schmaler. So kommt auch genug Licht an die unteren Zweige und die Hecke verkahlt nicht so schnell. Ein weiterer Vorteil: wenn die Hecke oben etwas konisch zuläuft, wirkt sie optisch leichter und eleganter.

Im zweiten Schritt kürzt man die Hecke an der Oberseite auf die gewünschte Höhe. Wenn Ihr sichergehen möchtet, dass die Hecke auch gerade wird, könnt Ihr links und rechts je einen Holzpflock einschlagen und eine Schnur dazwischen spannen. Diese dient Euch beim Schneiden dann als Anhaltspunkt.

So wird die Hecke dicht und buschig

Noch ein Tipp, falls Ihr eine junge Hecke habt oder eine Hecke neu pflanzen möchtet: Immer regelmäßig schneiden, auch wenn es Euch anfangs vielleicht schwer fällt, die noch kleinen Pflanzen einzukürzen. Das Schneiden regt den Wuchs und vor allem die Verzweigung an. Eure neue Hecke wird dadurch dichter und wächst insgesamt besser.

Höhe der Hecke im Schrebergarten – was ist denn jetzt eigentlich erlaubt?

Darüber scheiden sich die Geister. In vielen Kleingartenanlagen gibt die Gartenordnung die Höhe vor. Oft ist die maximale Höhe von Hecken auf 1,25 Meter begrenzt – es sei denn, die Hecke grenzt einen Außenbereich ab, etwa eine Straße. Auch findet sich oft ein Passus, dass der Abstand der Heckenpflanzen zum Nachbargrundstück mindestens fünfzig Zentimeter, gemessen von der Mitte der Pflanze, betragen sollte. Soweit so gut. Wenn Ihr wissen möchtet, was in Eurer Kolonie gilt, dann schaut am besten mal in Eure Gartenordnung (in dieser sind neben der Heckenhöhe noch viele andere Details geregelt) – Ihr findet neben Informationen zur Heckenhöhe wahrscheinlich auch eine Liste der nicht erlaubten Pflanzen.

Welche Hecken-Pflanzen sind im Kleingarten verboten?

Meist verboten sind Wald- und Nadelbäume, z.B. Thuja und Eibe, weiter Pflanzen, die naturgemäß eine Höhe von mehr als 3 Metern erreichen, z.B. Weiden – und zuletzt Sorten, die als Wirte für Schaderreger gelten, z.B. Wacholder für den Birnengitterrost. Die einzelnen Landesverbände und Kleingartenvereine handhaben das aber wie gesagt sehr unterschiedlich.

Was mache ich mit der zu hohen Bestandshecke?

Informiert Euch am besten vor der Übernahme des Gartens bei Eurem Vorstand. In einigen Vereinen werden „falsche Hecken“ (sei es nun auf Grund der Pflanzen, der Höhe oder der Lage) bei Bestandspächtern geduldet, bei Neuverpachtung muss aber der vorschriftsmäßige Zustand hergestellt werden. Auf unserer Hauptstadtgarten-Parzelle stand z.B. viele Jahre eine 20 Meter hohe Tanne, die zu unserer Übernahme gefällt werden musste. Je besser Ihr Euch hier vor Vertragsabschluss informiert, desto geringer werden nachträglich die Überraschungen ausfallen!

Hecke schneiden – wann darf man das überhaupt?

Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet das Entfernen, das „auf den Stock setzen“ (also radikales Abschneiden) oder einen starken Rückschnitt von Hecken zwischen dem 1. März und 30. September. Grund ist der Vogelschutz, da Hecken Vögeln häufig als Brutplatz dienen. Formschnitte sind aber auch im Frühjahr und Sommer erlaubt. Schaut aber vorher genau nach, ob kein Vogelnest in der Hecke ist, da sich die gefiederten Freunde vom Lärm der Heckenschere sehr gestört fühlen können.

Ligusterhecke im Schrebergarten schneiden

Eine Hecke pflanzen – welche Pflanzen sind am besten?

Erst mal die schlechte Nachricht: die immergrüne, schnell wachsende, ungiftige, allseits erlaubte, bienenfreundliche Hecke gibt es leider nicht. Die Auswahl geeigneter Heckenpflanzen hängt also sehr von Euren Präferenzen ab. Wie schnell soll die Hecke wachsen? Soll sie immergrün sein oder darf sie das Laub abwerfen? Wie groß ist Euer Budget? Ich schreibe Euch aber weiter unten ein paar für unterschiedliche Situationen geeignete Pflanzen auf.

Wenn ich heute eine Hecke pflanzen könnte, würde ich mich wahrscheinlich für eine bunt gemischte Wildfruchthecke mit Felsenbirne, Schlehe, Sanddorn etc. entscheiden, da diese im Frühjahr schön blühen und es im Herbst und Winter tolle Wildfrüchte zu ernten gibt. Obendrein freuen sich auch die Vögel.

Wann soll ich eine Hecke pflanzen?

Die beste Pflanzzeit für Hecken ist der Herbst. Idealerweise ein paar Wochen vor dem ersten Frost. Denkt im ersten Sommer daran, die Hecke regelmäßig durchdringend zu wässern und ihr dadurch das Anwachsen zu erleichtern. Auch im Frühjahr kann man eine Hecke setzen, dann ist das Gießen aber noch wichtiger, um ein Austrocknen der Pflanzen zu vermeiden.

Verschiedene Heckenpflanzen im Vergleich

Immergrüne Heckenpflanzen als Sichtschutz

  • Bambus – ggf. mit Rhizomsperre pflanzen, da sich manche Sorte sonst sehr stark verbreiten und nur schwer wieder eingedämmt werden können.
  • Glanzmispel
  • Ilex (Stechpalme)
  • Feuerdorn – nicht in allen Vereinen erlaubt
  • Buchs – wächst sehr langsam und ist gefährdet durch den Buchsbaumzünsler
  • Kirschlorbeer – giftig und als Neophyt umstritten. Heckenschnitt am besten im Müll entsorgen um eine ungewollte Verbreitung zu verhindern.
  • Thuja – ggf. nicht erlaubt, da sie als Nadelbaum gilt und auf Dauer den Boden sauer macht.

Heckenpflanzen mit heimischen Wildfrüchten

Alle genannten Sorten sind laubabwerfend. Wie ich bei meiner Recherche entdeckt habe, sind leider nicht alle Arten überall erlaubt.

  • Felsenbirne
  • Mispel
  • Schlehe
  • Sanddorn (Achtung: verbreitet sich stark durch Ausläufer)
  • Feuerdorn
  • Zierquitte
  • Haselnuss

Heckenpflanzen Klassiker

  • Hainbuche – schöne Laubhecke, die sich toll in Form schneiden lässt.
  • Liguster – kleinblättrige Laubhecke, schnell wachsend und vergleichsweise günstig in der Anschaffung.

Alternative Benjeshecke

Keine Hecke im klassischen Sinne, aber in meinen Augen schön und ökologisch wertvoll wäre eine Benjes- oder Totholzhecke. Dazu rammt man in regelmäßigen Abständen Pflöcke in den Boden und schichtet nach und nach dürren Gehölzschnitt zwischen diesen Pflöcken auf. Die sich so ergebende Abgrenzung bietet Igeln, zahlreichen Vögeln sowie Insekten Lebensraum und Nahrung. Eine Heckenschere braucht man dafür (in unserem Fall leider) keine.

Verratet mir doch gerne, ob Euch das Thema Hecke auch beschäftigt und welche Heckenpflanzen in Eurem Garten eine gute Figur machen.

Hier findest Du alle Artikel aus der Rubrik Schrebergarten auf einen Blick.

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24 Kommentare

  • Antworten
    Britta Noack
    27. Oktober 2018 at 9:52

    Bei uns in der Anlage (Gartenbauverein) ist das nicht geregelt. Deshalb geht man auf einigen Wegen tatsächlich durch grüne Wände, hinter denen es dann raschelt, wenn jemand im Garten ist. Das ist blöd, denn zur Begrüßung durch die Hecke rufen ist nicht sehr kommunikativ. Eine Höhengrenze ist also durchaus sinnvoll.
    Meine liebste Heckenpflanze ist die gute alte Hainbuche, weil sie Vögeln auch im Winter Schutz bietet und keine Schnittmaßnahmen krumm nimmt. Apropos krumm : in der Nachbarstraße hat eine Familie die Hecke wellenförmig geschnitten, so dass man an einigen Punkten Einblick hat. Das sieht wunderschön und dynamisch aus.

  • Antworten
    Lars
    27. Oktober 2018 at 17:03

    Habe zwar keinen Schrebergarten, aber auch einen eigenen Garten mit Hecke und da muss man ja auch immer auf die Nachbarn rücksicht nehmen, damit die Hecke nich zu Hoch wird.
    Für mich ist die Rotbuche die schönste und liebsteHeckenpflanze.

    LG

  • Antworten
    franzz
    28. Oktober 2018 at 0:57

    Das Heckenthema ist bei mir grad hoch im Kurs. Wir übernehmen einen Kleingarten mit Tuhjahecke, Wacholder und einer kleinen runden Weide. Der Vorstand war auch nicht freundlich beim Gespräch über den “Zustand” des Gartens, dabei hat er selbst Jahrzehnte lang die Augen zu gemacht. Der Wacholder ist schon fast verschwunden, jetzt muss noch nach und nach die Tuhjahecke raus oder auf 1,40m runtergenommen werden. Ich möchte gern an ihrer statt eine Wildobsthecke mit Kornellkirsche und Schlehe. Die Felsenbirne hätte ich auch gern, ist bei uns aber verboten.

  • Antworten
    Maike Karen
    28. Oktober 2018 at 8:26

    Guten Morgen,
    wir haben keinen Schreibergarten, sondern einen Mini-garten hinter unserem Haus und kümmern uns gerade, alles nach unseren Wünschen anzulegen. An einer Seite haben wir eine Hainbuchenhecke – richtig hoch, dort nisten immer die Vögel und unten wohnt eine kleine Mausfamilie; an der anderen Seite eine Ligusterhecke – beides Bestand und wir werden es auch so lassen, da beide Hecken ihre Vorteile haben. An der dritten Seite haben wir einen Staketenzaun gebaut und davor bisher bereits viel gepflanzt.

    Wünsche Dir einen schönen Sonntag,
    Maike Karen

  • Antworten
    Claudia
    28. Oktober 2018 at 8:43

    Wir haben unseren Garten am Haus und fast das ganze Grundstück mit Liguster umpflanzt. Wir schneiden meist einmal im späten Sommer um möglichst brütende Vögel nicht zu stören. Leider muss man ja mal schneiden. Es ist immer eine ganz schöne Arbeit aber, wenn es einmal getan ist, ist auch wieder für ein Jahr Ruhe. Man muss es ja nicht übertreiben. 😉 Ich hätte aber auch gern eine Hainbuchenhecke. Die gefallen mit durch ihr schönes Laub sehr.
    Viele Grüße, Claudia

  • Antworten
    q
    28. Oktober 2018 at 10:31

    Wir haben gerade dieses Jahr ein Schreiben bekommen, dass wir unsere Hecken (Liguster und Kirschlorbeer) einkürzen müssen.

  • Antworten
    Katharina
    28. Oktober 2018 at 11:23

    Wir haben zwar keinen Schrebergarten, aber vor kurzem ein Grundstück mit viel Hecke und Baumbestand gekauft. Am liebsten mag ich die Felsenbirne. Davon gibt es am Grundstück bisher noch keine, aber was nicht ist, kann ja noch werden 🙂

  • Antworten
    Kerstin Helm
    28. Oktober 2018 at 13:48

    In unserer Kolonie werden Nadelbäume und Thujahecken noch geduldet, müssen bei Neuverpachtung aber weg. Wir habe eine Ligusterhecke, die wir nach und nach durch Wildobst ersetzen wollen. Los ging es schon mit einer Felsenbirne, in die ich total verliebt bin. Kerstin

  • Antworten
    Björn
    28. Oktober 2018 at 17:59

    Wie haben einen “Heckenschneidemeister” im Gartenverein. Wenn der das macht, sieht das aus als wäre jemand mit Lineal und Wasserwaage am Werk gewesen.
    Der macht das immer und muss dafür nicht an den anderen Terminen der Gemeinschaftsarbeit teilnehmen. Allerdings “erwartet” er dafür immer einen Sechserträger. Das ist Erpressung und daran beteilige ich mich nicht. Dementsprechend wird meine Buchenhecke auch nicht geschnitten. That’s my gardenlife right now … you can change it! 🙂

  • Antworten
    Mel One
    28. Oktober 2018 at 19:32

    Wir haben seit 2 Wochen eine Ligusterhecke in unserem Garten (kein Schrebergarten). Ich hoffe wir werden sie gut pflegen und schneiden.

  • Antworten
    Philine
    28. Oktober 2018 at 20:02

    Wir haben keinen Schrebergarten, aber ein kleines Stück Land mit Bungalow zur Erholung. Drei Seiten des Hrundstücks sind mit Hexke eingefasst. Bei uns gibt es vor allem Liguster und Haselnuss. Auf einem Teilstück haben wir herrlichen Flieder als Sichtschutz/Hecke. Unsere Hecken sind mit 1,80 recht hoch, da ist das Schneiden mit einer normalen Heckenschere schon eine Herausforderung.

  • Antworten
    Vanessa
    28. Oktober 2018 at 20:23

    Bei uns wird es eher locker gesehen mit der Heckenhöhe. Allerdings ist die Hecke genau genommen Eigentum der Stadt und steht außerhalb des Gartens. Die Thuja mussten wir bei der Gartenübernahme entfernen.

  • Antworten
    Alexander Hinkelmann
    28. Oktober 2018 at 23:03

    Wir haben einen Schrebergarten, ohne einem Verein beigetreten sein zu müssen. Daher ist das Thema Heckenpflanzen nicht wirklich ein Thema. Jeder macht, was er will. Mittlerweile habe ich so um die 120 Rotbuchen gepflanzt. Meine absolute Lieblingsheckenpflanze.

  • Antworten
    Nabila Pelz
    29. Oktober 2018 at 7:15

    Wir haben unseren Kleingarten mit einer „Fünffingerstrauchhecke“ zum Weg hin übernommen. Nicht meine erste Wahl, aber wir hatten in den letzten fünf Jahren andere Prioritäten und auch für nächstes Jahr gibt es viele andere Projekte. Aber irgendwann…… irgendwann….. gibt’s ne neue Hecke.

  • Antworten
    Mirjam Cott
    29. Oktober 2018 at 7:51

    Meine Lieblingshecke wäre eine Mischung aus Glanzmispel und Clematis … hätte ich eine Möglichkeit, sie anzupflanzen! Was ich habe, ist ein Stück Beet im Vorgarten mit einer viel zu hohen alten knarzigen Buchenhecke, die alles verschattet und im Grunde mehr aus Ast, denn aus Laub besteht. Für diese Hecke schwebt mir ein eher radikaler Schnitt vor, um dem Beet mehr Sonne zu gewähren und der Hecke mehr Lust, Grünes zu produzieren.

  • Antworten
    Denise Müller
    29. Oktober 2018 at 12:43

    Wir haben einen außenliegenden Garten.
    Als wir den übernommen haben vor 3 Jahren, war alles offen und jeder konnte uns in den Garten gaffen, der vorbei gelaufen ist (und das sind einige, da gleich um die Ecke ein großer schöner Teich und eine Badestelle vom angrenzenden Fluss sind).
    Also musste etwas schnellwachsendes her. Wir entschieden uns für die “wunderhecke”. Da uns Pflanzen zu teuer waren (hätten über 200 Pflanzen benötigt, für den längsten und einsehbarsten Teil vom Zaun) haben wir kurzerhand Samen bestellt und in die Erde gebracht.
    Nun, wie ja “wunderhecke” schon sagt, legte sie ein rasantes Tempo an den Tag. Im Frühjahr die Samen ausgebracht, im Herbst bereits einen halben Meter hoch. Das ganze trara wie man die schneiden muss um sie dicht zu bekommen, werde ich nicht erläutern, aber es ist ne scheiß Arbeit.
    Dieses Jahr hatte sie ihre endgültige Höhe erreicht. Da Schrebergarten, dürfen wir an den außengrenzen nur max 1,80m als sichtschutz haben. Das heißt also, mehrmals im Jahr runter schneiden. So schön wie es ist, dass man schnell eine Hecke hat, umso mehr Arbeit hat man dann natürlich. Weil sie hört ja nicht auf zu wachsen nur weil sie ihr Ziel erreicht hat, bisher noch von Hand mit der manuellen Heckenschere. Puh, so kann man sich auch seine Zeit vertreiben und das krafttraining im Fitnessstudio sparen. Bisher haben wir leider noch keine vernünftige elektrische Heckenschere gefunden, entweder hält der Akku nur paar Meter oder das Schwert ist viel zu kurz oder ihr mangelt es an Leistung, das wir die Äste der Hecke gar nicht erst durch bekommen usw..

    Achja innenliegender sichtschutz/Hecke darf nur max 1.2om betragen, außen eben max 1.8om

  • Antworten
    Patrick
    29. Oktober 2018 at 12:52

    Wir haben bei uns eine Ligusterhecke. Momentan schneiden wir noch mit Akku, ist aber eher unpraktisch, da man den sehr oft laden muss und man nicht wirklich weit kommt. Innerhalb, also zum Nachbarn zum Beispiel dürfen wir nur max bis 1,50m. Die Gärten die außen liegen, also zur Straße dürfen nur max 2m Höhe haben

  • Antworten
    Lili Sar
    30. Oktober 2018 at 11:34

    Wir haben Hecken hinter der Terasse als Sichtschutz, ich meine es ist Lebensbaum. Bissher noch nicht oft geschnitten, da noch nicht hoch genug, dafür öfter in Form gebracht mit Gartenschere

  • Antworten
    Christian I.
    1. November 2018 at 7:27

    Ich habe mich sehr bewusst für eine Rotbuchenhecke entschieden. Den Trend der immergrünen Hecken (Kirschlorbeer, Thuja, etc.) gehe ich nicht mit – sie sind zwar immergrün, aber sie bieten kaum etwas für unsere Tierwelt in Deutschland. Ich liebe es, etwas Positives hierzu beizusteuern.

  • Antworten
    Kristel B.
    2. November 2018 at 18:40

    Ich liebe den WILDEN WEIN, weil er so schnell klettert und wuchert und seine ROTFÄRBUNG im HERBST einmalig ist.

  • Antworten
    AndiB
    2. November 2018 at 21:17

    Ich habe einen mittelgroßen Garten mit einer riesigen Thujahecke und einer langen Buchshecke (beides Bestand). Die Thujas haben fast einen Nachbarschaftsstreit ausgelöst, weil die Dachrinne der Garagen genau darunter ist. Jetzt haben wir sie fast um die Hälfte gekürzt und sehr radikal zurückgeschnitten. Ich hätte schon Angst, daß sie kahl bleiben, aber sie haben sich wieder erholt und sehen tatsächlich ganz ok aus. Der Buchs soll im Frühjahr raus, weil ich die Nase voll vom Zünsler habe. Statt dessen kommt ein Staketenzaun hin.
    Meine Lieblingshecke ist eine bunte und abwechslungsreiche Naturhecke aus heimischen Sträuchern, für die ich leider keinen Platz habe. Aber eine Felsenbirne krieg ich noch unter!

  • Antworten
    Alex
    4. November 2018 at 1:38

    Bei uns soll die Hecke nicht höher als 1,25 m werden, in der Praxis halten sich viel nicht daran. Ich habe damit kein Problem, konnte dadurch schon viele Nachbarn kennenlernen. 🙂

  • Antworten
    Melanie R
    4. November 2018 at 18:02

    Ich habe keinen Schrebergarten mehr, sondern einen direkt am Haus. Mein Lieblings ist momentan die Thuja smaragd

    LG, Melanie

  • Antworten
    MR
    3. Mai 2022 at 21:24

    Wenn Platz kostbar ist bietet sich Maschendrahtzaun in Kombination mit Efeu an. Wenn man Lust hat oder in den Anfangsjahren kann man im Sommer noch blühende Kletterpflanzen wie Wicken, schwarzäugige Susanne oder Kapuzinerkresse mit dazu ranken lassen.

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